Die legendärsten Motorräder der 70er Jahre – Eine Hommage an die gute alte Zeit!

Veröffentlicht auf 08/30/2020
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Die 70er Jahre brachten eine neue Ära von Motorrädern ins Leben und es sollte größer werden als man meint. Man kann sagen, dass die 1970er Jahre, wahrlich goldene Jahre für Motorrad-Liebhaber waren. Bis heute haben diese Bikes die Modelle von heute beeinflusst. Viele 70er Jahre Trends waren Vintage Style und aufgerüstete Motoren. Nicht nur galten die 70er als Jahre für Flowerpower und Free Spirit. Motorräder waren damals ein großes Symbol für die neue gesellschaftliche Freiheit die damals so dominant war. Das Beste der 70er Jahre zeigen wir in der nachfolgenden Liste. Die besten Motorräder aus der Goldenen Ära der Bikes.

Kawasaki H2 750

Die Kawasaki H2 750 war ein Motorrad des japanischen Herstellers Kawasaki, welches von 1971 bis 1975 hergestellt wurde. Nachdem der Vorgänger Kawasaki 500 H1 bereits ein voller Erfolg war, entwickelte sie Kawasaki als Folgemodell. Es war das leistungsstärkste und schnellste Großserienmotorrad der damaligen Zeit. Es schaffte eine Viertelmeile in sagenhaften 12,283 Sekunden. Das Folgemodell vom 500 H1 verfügte über drei Rundschiebervergaser Mikuni VM 30SC mit 30 mm Durchlass. Auffälliges Merkmal des Modells sind die zwei Auspuffrohre auf der rechten Seite und ein weiteres auf der Linken.

 

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Kawasaki H2 750

Moto Morini 3 1/2

1937 designte der Italiener das Motorrad. Mit den Jahren wurden einige Dinge verändert, kamen hinzu oder wurden verbessert. Style, Korpus als auch der Motor veränderten sich stetig. Der Moto Morino 3 1/2 kam auch in den Varianten Turismo, Sport und GT. Sofern hatte Moto Morino bei all seinen Modellen fast ausschließlich Einzylindermotoren. 1971 wurde erstmals die Tourenversion eines Zweizylinder-V Motors der Öffentlichkeit präsentiert. Die Serienproduktion dazu begann 1973. Bis heute ist der Moto Morino 3 1/2 ein sehr beliebtes Modell bei Fans.

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Moto Morini 3 1/2

Hodaka Super Combat Wombat

Der US-amerikanisch-japanische Hersteller Hodaka produzierte verstärkt in den 60er und 70er Jahren Motorräder. Die Super Combat Wombat wurde zwischen 1964 und 1978 verkauft und war besonders in den 70er Jahren äußerst beliebt. In 14 Jahren, wurden mehr als 150.000 Bikes dieses Modells verkauft. Der Grund für die hohen Verkaufszahlen war mit Sicherheit die Tatsache, dass Frank Wheeler in 21 Tagen, 10.000 Meilen durch Australien fuhr. Nicht nur stiegen danach die Verkaufszahlen, sondern auch weitere Modelle wurden auf den Markt gebracht.

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Hodaka Super Combat Wombat

Moto Guzzi V7 Sport

Das Moto Guzzi V7 Sport ist ein Sportmotorrad, das erstmals 1971 von der italienischen Firma Moto Guzzi hergestellt wurde. Es ist inspiriert vom V7 Roadster, allerdings mit neuem Rahmen und aufsteckbarem Lenker. Im Vegleich zum Vorgänger war der V7 nicht so schwer im Gewicht und besser in der Handhabung. Generell war der V7 Sport populärer als sein Vorgänger. 2008 enthüllte Moto Guzzi den V7 Special , als Tribut für das 1970 Modell.

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Moto Guzzi V7 Sport

Suzuki RE-5

Die Suzuki RE-5 wurde von 1974 bis 1976 produziert und verfügte über einen Wankelmotor. Dieser war für seine Einzigartigkeit bekannt und ist besonders leistungsstark, trotz der kleinen Größe. Im Jahre 1976 war die RE 5 das teuerste Suzuki Motorrad auf dem Markt und wurde damals für 8.890 DM angeboten. Der hohe Preis, die schlechte Handlichkeit durch das hohe Gewicht von 260 kg und der Wankelmotor, sorgten dafür, dass der RE 5 in Deutschland eher ein Exot blieb. Aus diesem Grund sind auch Ersatzteile schwer zu bekommen.

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Suzuki RE-5

MV Agusta 350B Sport

Der MV Agusta 350B war eine Reihe von Motorrädern, die von 1970 bis 1974 vom italienischen Hersteller MV Agusta hergestellt wurden. Das Motorrad wurde erstmals 1969 auf der Mailänder Motorradmesse vorgestellt. Das Modell verfügte über einen neues sportliches Design und einen schnelleren und leistungsstärkeren Motor. Heute würde der Motor als unbedeutend gelten, damals allerdings erreichte die 350 B Geschwindigkeiten bis zu 155 km/h. In den nachfolgenden Jahren hat Agusta den sowohl den Motor, als auch das Design mehrfach verändert.

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MV Agusta 350B Sport

Suzuki GS750

Die Suzuki GS750 war ein Sportmotorrad von Suzuki und verfügte über einen quer eingebauten Reihenvierzylinder-Motor. Das Modell wurde 1976 vorgestellt und sollte das das Modell Suzuki GT 750 sowie das erfolglose Wankelmotorrad Suzuki RE 5. Bis zum Produktionsende wurde die Suzuki GS 750 nur geringfügig weiterentwickelt und verändert. Die Suzuki GS750 wurde zwischen 3.800 und 5.000 Mal in Deutschland verkauft. Interessante Randinfo: Bei dem Mordanschlag der RAF auf den Generalbundesanwalt Buback, fuhren die Todesschützen auf einem Motorrad des Typs Suzuki GS750 und näherten sich damit dem Fahrzeug Bubacks.

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Suzuki GS750

Benelli 900 Sei

Die Benelli 900 wurde von Alejandro de Tomaso designt und zwischen 1972 und 1978 verkauft. Sie war ein äußerst beliebtes italienisches Motorrad. Weitaus beliebter als all die anderen italienischen Modelle auf dem Markt, zu der damaligen Zeit. Die Geschwindigkeit als auch das Design waren anders als bei den anderen italienischen Motorrädern. Die Benelli 900 schaffte bis zu 190 km/h. Besonders beliebt an diesem Modell war die Kombination aus runden und kantigen Elementen.

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Benelli 900 Sei

1970 Triumph Bonneville

Die 1970 Triumph Bonneville galt nicht unbedingt als Motorrad, sondern wurde eher als Bike mit doppeltem Vierzylindermotor gesehen. Bonneville arbeitete stets an seinem Motor und schaffte eine Verbesserung nach erst 3 Generationen. Der Name Boneville stammt ursprüglich aus Bonneville Salt Flats, Utrah. Der Ort, an welchem Triumph mit anderen Herstellern konkurrierte, um den schnellsten Motor zu entwickeln. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Firma Triumph, gründete John Bloor die Firma in den 80er Jahren gewissermaßen neu. Dafür wechselte er den Produktionsstandort und baute dort ein neues Werk.

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Kawasaki Z1

Die Kawasaki 900 Z1 bzw. 900 Super4 ist ein Motorrad mit Vierzylinder-Viertaktmotor, des japanischen Herstellers Kawasaki und wurde im Jahr 1972 auf den Markt gebracht. Lange galt das Modell als stilprägend für die Z-Baureihe von Kawasaki. Sie galt als das erste “Big Bike”, welches in Großserie hergestellt wurde und definierte damit die Standards einer neuen Motorradklasse. In Deutschland wurde sie 1972 auf dem Markt für 7.200 DM angeboten. Sie war damit nur 600 DM teurer als die 12 PS schwächere Honda CB 750 Four.

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Kawasaki Z1

Yamaha XS 650

Die Yamaha XS 650 ist die erste Motorrabaureihe mit Viertaktmotor. Motorräder dieser Art wurden in Serien zwischen 1969 und 1084 gebaut.Die XS 650 kam 1968 auf den Markt wurde bis 1979 produziert. Yamaha produzierte daraufhin einen “Special” Cruiser, welcher bis Mitte der 80er verkauft wurde. Das Original-Design der XS 650 ist an das Design von 1950 angelehnt. Yamaha adoptierte das Design und verbesserte den Motor. Die Leistung, die Kosten der Ersatzteile und die Haltbarkeit der Lichtmaschine waren häufig Kritikpunkt. Daraufhin entwickelten die Besitzer dieser Maschinen, werksunabhängige Lösungen.

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Yamaha XS 650

Yamaha YZR500

Die YZR500 war der Einstieg der Yamaha Motor Corporation für 500ccm Grand Prix Motorradrennen zwischen den Jahren 1973 und 2002. Bei Speed-Enthusiasten war das Modell besonders beliebt. Die Mehrheit von Renn-Motorrädern war nicht straßentauglich, doch aufgrund hoher Nachfrage, entschloss sich Yamaha dazu, das Modell YZR500 in Massen zu produzieren. Als Yamaha das Modell 1973 auf dem Markt brachte, war dies der Beginn von 115 gewonnenen Rennen und 11 Weltmeisterschaften. All das in der 30-jährigen Geschichte des YZR500.

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Yamaha YZR500

BMW R69S

Die BMW R69S wurde von 1960 bis 1969 hergestellt. Es gab genau drei Modelle dieses Motorrads:R69S, R69US und R69. Biker, welche auf der Suche nach etwas coolem, luxuriösen aber dennoch sportlichen suchten, wurden bei BMW fündig. Im heimischen Werk in München designt und gebaut, verfügten die Modelle über einen 594 cc Boxer Zweizylindermotor. Zwischen 1955 und 1969 wurden über 15.000 Modelle verkauft. Aufgrund eines Kundenwunsch gab es das Modell auch in Elfenbein, statt nur in Schwarz.

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BMW R69S

Yamaha YZ 250

Die Yamaha YZ 250 ist ein Motocross-Rennrad von Yamaha. Die YZ 250 kam 1974 auf den Markt. Sie ist beliebt bei Rennfahrern als auch bei Bikern. Es ist eines der wenigen Zweitakt-Motorräder dieser Art, welche noch in Produktion sind. Viele Rennen und Weltmeisterschaften wurden mit diesem Modell gewonnen, darunter auch die 5 AMA National Motocross Awards und den 9 AMA National Supercros Titel. Heute zahlt man für die Yamaha YZ 250 mehr als 12.000 Dollar.

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Yamaha YZ 250

Yamaha SR500

Die Yamaha SR 500 wurde 1978 von der japanischen Yamaha Motor Company und wurde bis ins Jahr 2000 verkauft. Sie wurde als eine Straßenversion der Yamaha XT 400 weltweit verkauft. Die Designer und Ingenieure wollten ein Motorrad designen, welches einfach in der Handhabung und Nutzung war. Obwohl die Produktion 1981 eingestellt wurde, war es noch immer 18 Jahre lang auf dem Verkaufsmarkt. Das SR im Modellnamen steht für Single Road.

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Yamaha SR500

Kawasaki KR 250

Die Kawasaki KR 250 ist ein Rennmotorrad. 1981 gewann der Rennfahrer Toni Mang damit den Weltmeistertitel. Das Modell KR 250 wurde von 1975 bis 1982 verkauft und war war bei Bikern als auch Rennfahrern äußerst beliebt. Die Kawasaki KR 250 gewann fortlaufend Medaillen für 1978, 1979, 1980 und 1981. Die original KR 350 von Toni Mang, aus der Rennsaison 1982, kann man in München, im Verkehrszentrum des Deutschen Museums, bewundern.

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Kawasaki KR 250

Yamaha RD 350

Die japanische Yamaha RD 350 wurde von 1973 bis 1975 produziert. Das Motorrad hatte fünf Gänge und war damals sehr gefragt. Es verfügte über einen luftgekühlten Sechs-Gang Doppelventilmotor und wurde als Sport Bike bezeichnet. Jedes Yamaha RD 350 Modell hatte ein automatisches Öl-System welches die Vermischun von Öl und Benzin verhinderte. Traditionell wurden von der 350er nie besonders große Stückzahlen verkauft. Der Hauptgrund lag sicher in den höheren Kosten bei Anschaffung und Unterhalt. Alleine die Versicherungskosten waren bei der 350er doppelt so hoch wie bei der 250er.

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Yamaha RD 350

Honda CG125

Die Honda CG125 gilt als eines der langweiligen und sicheren Motorräder dieser Liste. Das Bike war bekannt als verlässlich und sicher und fuhr sich einfach und ohne Probleme. Auch die Lebensdauer war lang. Die japanische Marke Honda ist bekannt für Qualität. Die Firma wollte ein Motorrad entwickeln, welches von jedem gekauft und gefahren werden konnte. Die Honda CG125 wurde in Japan, Brasilien und der Türkei produziert und erreichte bis zu 104 km/h.

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Honda CG125

Royal Enfield 750 Interceptor

Die britische Royal Enfield 750 Interceptor wurde zwischen 1960 und 1970 produziert und vertrieben. Das Modell war eine verbesserte Version der Constellation. Jedes Jahr verbesserte Royal Enfield das Motorrad, bis sie glaubten, dass es perfekt war und alle Ziele erreicht hatte. 1962 wurde das Modell vorgestellt und eingeführt und war bekannt für seinen 736 cm3 Zweizylindermotor, welcher die Leistungs des Bikes noch mehr verstärkte. Die 750 Interceptor wurde neben der Norton Atlas 750 zuerst auf dem US-Markt eingeführt, bevor es den Weg in den Markt Großbritanniens fand.

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Royal Enfield 750 Interceptor

Tunturi Super Sport

Eines der raren Motorräder dieser Liste ist die Tunturi Super Sport. Das Bike wurden zwischen Ende der 70er bis in die späten 80er vertrieben. Es ist eines der wenigen finnischen Produkte, welches es auf den weltweiten Markt schaffte. Die Firma Tunturi produzierte damals auch Fahrräder und Fitnessgeräte. Das Modell Super Sport ersetzte den Vorgänger, die Tunturi Sport. Der Motor war ein luftgekühlter Puch VZ50 N4 mit 1,5 PS. Die Straßenversion des Super Sport war besser bekannt als Tunturi DX.

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Tunturi Super Sport

Suzuki GT750 Water Buffalo

Die Suzuki GT750 Water Buffalo ist das erste japanische Motorrad, welches einen wassergekühlten Zweizylinder-Motor hatte. Es wurde zwischen 1971 bis 1977 produziert. Der Prototyp wurde das erste Mal auf der 17. Tokyo Motor Show im Oktober 1970 vorgestellt und kam 1971 auf den japanischen Markt. In den USA und Kanada wurde die Maschine Le Mans genannt, in Großbritannien bekam sie den Spitznamen “Kettle” und “Water Bottle” in Australien. Auch “Water Buffalo” war der Name für die Suzuki GT750 in den USA.

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Suzuki GT750 Water Buffalo

Yezdi Roadking

Die Yezdi Roadking war ein Motorrad, welches von 1978 bis 1996 von Ideal Jawa Ltd, Mysore, in Indien hergestellt wurde. 1974 schaffte es Jaroslav Falta auf den zweiten Platz der Motocross-Weltmeisterschaften. Es war mit einem 250 cmMotor mit Doppelauspuffanlage und einer halbautomatischen Kupplung. Das Modell verfügte außerdem über einen original Tesla-Scheinwerfer als Standard. Diese Motorräder wurden übrigens auch von der Polizei in Guatemala, Sri Lanka, Ägypten und der Türkei genutzt.

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Yezdi Roadking

Velocette Venom

Die Velocette Venom war ein Vierzylinder Motorrad und wurde von 1955 bis 1970 vertrieben. In dieser Zeit wurden sagenhafte 5.721 Motorräder dieses Modells, weltweit, verkauft. Ein interessantes Detail zu der Venom: Ein Team von Bikern setzte einen neuen Weltrekord. 24-Stunden lang fuhren sie mit 160 km/h in der Fabrik herum. In der damaligen Zeit war die Venom die erste Maschine ihrer Größe, welche eine Geschwindigkeit von 160 km/h für 24 Stunden erreichte.

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Velocette Venom

Honda NR500

Die Honda NR500 wurde speziell für den Grand Prix hergestellt. Sie war kein Massenprodukt für den täglichen Fahrspaß sondern ein Rennmotorrad. Honda produzierte auch schnellere Motorräder in dieser Zeit. Das Modell wurde designt um zu gewinnen, dennoch schaffte es die Maschine 1979, beim Britischen Grand Prix, nicht in die Ziellinie. Neben dem etwas höheren Gewicht der Maschine, wirkte sich die stärkere Motorbremswirkung negativ auf die Rundenzeiten aus. Der wassergekühlte Vierzylinder-V-Motor hatte seinen Probelauf im Juli 1979. Damals leistete der Motor 100 PS bei 16.000/min.

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Honda NR500

Triumph X-75 Hurricane

Der Triumph X-75 Hurricane war das  wurde von Craig Vetter entworfen. Die schwebende Glasfaserkarosserie, der Benzintank von drei US-Gallonen, ein abgesenktes Getriebe sowie ein markanter, dreifacher Auspuff auf der rechten Seite machten den X-75 zu einem echten Liebling. Bis heute hat das Motorrad zahlreiche Fans, dabei ist die Verkaufszeit vorbei. Die High-Time des Bikes war von 1972 bis 1973. Das hält die Fans nicht davon ab das gute Handwerk zu schätzen.

Triumph X 75

Triumph X 75 Hurricane

Honda MB50

Die Honda MB50 gehört zu den beliebtesten Maschinen von Honda und ist in den USA als MB5 bekannt. Das Moped wurde von 1979 bis Ende der 80er Jahre hergestellt. Die MB50 war langsamer als die damals gängigen Modelle, allerdings günstiger im Preis und das zahlte sich aus, denn in den 70er Jahren waren Mopeds extrem populär. Der MB50 war die straßenorientierte Variante des MT50. Mit diesem Modell schaffte Honda es auf den Europäischen- und US Markt.

Honda MB50

Honda MB50

BMW R90S

Die BMW R90S ist ein Motorrad mit Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor. Optisch fällt sofort die schwarz-weiße Lackierung auf, die für BMW Motorrädern, aus den 50er und 60er Jahren, typisch war. Der neue, sportliche Dell’Orto-Vergaser und die hoch verdichtenden Zylinderköpfe schraubten die Leistung auf rund 68 PS. Damit schaffte die R90S fast 200 km/h. Die Maschine bot außerdem Zuverlässigkeit und Komfort. Es wurden insgesamt 17.465 Modelle der R90S hergestellt und zwischen 1973 und 1976 vertrieben.

BMW R90S

BMW R90S

BMW R65

Die BMW R65 besticht durch ihr ungewöhnliches, unverkleidetes Äußeres. Gebaut wurde die Maschine von 1978 bis 1993. Ab 1985 hatte das Modell ein Leergewicht von 205 kg und galt damit als das leichteste Motorrad von BMW. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 440 kg war es allerdings tourentauglich. Damals kostete die R65 7.290 DM, im Jahr 1990 betrug der Kaufpreis 9.850 DM und nur ein Jahr später bereits 10.200 DM. Man kann allein am Preis sehen, wie beliebt das Modell war.

BMW R65

BMW R65

Harley-Davidson FL

Die Harley-Davidson FL ist eine Modellbezeichnung, die seit 1941 für Harley-Davidson-Motorräder verwendet wird. Das FL nutzt Harley Davidson für seine großrahmigen Motorräder, welche auch die Touring-Serie und die Softail-Serie, besonders die mit traditionellem Design, 16-Zoll-Vorderräder und Springer-Gabeln oder Teleskop-Vordergabeln mit großem Durchmesser, mit einschließt. Die limitierte FLH Electra Glide kam 1977 auf den Markt. Das Modell ist auf nur 44 Modelle limitiert. Man kann sich also vorstellen, dass das Modell extem begehrt ist bei Bikern.

Harley Davidson FL

Harley Davidson FL

Honda CY50

Das Kleinkraftrad des japanischen Herstellers Honda wurde von 1977 bis 1983, als Nachfolger des Honda Dax, in Deutschland verkauft. Das Zweirad ist unverkleidet und besitzt einen luftgekühlten Einzylindermotor mit 50 cm³ Hubraum und einem Viertaktmotor mit 1,5 kW (2,1 PS). Im Gegensatz zum Dax-Modell ist bei der CY50, der Motor stehend eingebaut. Als Besonderheit wurde außerdem beworben, dass kein Kraftstoff-Öl-Gemisch benötigt wird, sondern Normalbenzin. “Damit bleiben die Motoren sauber bis zum Auspuff.”

Honda CY50

Honda CY50

Bimota KB1

Das Kawasaki Z1 Aggregat diente bei diesem Sportbike als Triebwerk. Mit den 82 bis 85 PS war die Serienmaschine damals schon gut motorisiert, doch zahlreiche Details ließen den Wunsch nach Verbesserung aufkommen. Diese Verbesserung kam in Form der Bimota KB1. Genau das, wonach sich viele Kawasaki-Besitzer gesehnt hatten. Geschwungener Gitterrohrrahmen in Verbindung mit abgestimmten Federelementen sowie ein Corte & Cosso-Zentralfederbein hinten. 1982 wurde die Produktion dann schließlich eingestellt, nach 827 verkauften Modellen.

Bimota KB1

Bimota KB1

Yamaha XT660

Die japanischen Hersteller Yamaha haben mit der Yamaha XT660 einen echten Treffer gelandet. Die Enduro wurde zum ersten Mal 2003 auf der französischen Rennstrecke “Circuit Paul Ricard” der Welt vorgestellt. Die Abkürzung XT steht für Crosstrail. Die Maschine wurde 1976 auf den Markt gebracht und als Multitalent beworben. Es war sowohl on- als auch off-road tauglich. Es war leicht im Gewicht und wesentlich schneller als die XT600. Das Bike wurde sogar vom amerikanischen Militär verwendet.

Yamaha XT660

Yamaha XT660

Honda CBX

Das sportliche Modell Honda CBX mit quer eingebauten Sechszylinder-Reihenmotor stammt aus dem japanischen Hause Honda. Nach der Präsentation der Benelli 750Sei im Oktober 72, sah sich Honda gezwungen, ebenfalls ein Modell mit sechs Zylindern anzubieten. Die Honda CBX kam 1978 auf den Markt und polarisierte stark. Fahrwerk- und Reifenschwäche sorgten für Kritik. Die Fahrleistungen hingegen waren sehr gut. Die Vorstellung der CBX, sowie auch das Erscheinen der stärkeren Kawasaki Z1300 führten damals zur Entscheidung, die Leitung der in Deutschland verkauften Maschinen auf 100 PS zu beschränken.

Honda CBX

Honda CBX

Yamaha XT500

Die Yamaha XT500 ist das erste geländegängie Großserienmotorrad, mit Einzylinder-Viertaktmotor, des japanischen Herstellers Yamaha Motor. Zunächst wurde die XT500, 1976, in Marrakesch vorgestellt und später auf der IFMA. Bis 1989 wurde die Maschine gebaut. Die Enduro begeisterte damit, nicht nur straßentauglich zu sein, sondern durchaus auch geländetauglich. Damit begeisterte Yamaha zahlreiche Käufer die in den 70er und 80ern diese neue Freiheit nutzten. Kein Wunder also, dass die XT 500 für viele Globetrotter die erste Wahl gewesen ist um selbst die entlegensten Gebiete zu entdecken.

Yamaha XT500

Yamaha XT500

Ducati 750 SS

Die 750 SS wurde von dem italienischen Hersteller Ducati hergestellt. Das Motorrad wurde 1991 als Nachfolgerin der, zwei Jahre zuvor gebauten, 750 Sport eingeführt. Der Motor der neuen 750 SS kam mit einigen Verbesserungen, stammte allerdings von dem der “Pantah” ab. Die 750 SS war ein Verkaufshit in den 90er Jahren, ausgezeichnet als erste Ducati-Baureihe mit Mikuni-Vergaser und Denso-Zündung. Wie alle SS-Modelle dieser Jahre, wurde sie als “Nuda”, bzw. Semi-Caraneta, halbverkleidet, oder als “Caraneta”, vollverkleidet, in rot und gelb angeboten.

Ducati 750SS

Ducati 750 SS

Ducati 860 GT

Giorgio Giugiaro gestaltete damals den Nachfolger der Ducati 750 GT. Die 860 GT wurde auf dem Mailänder Salon 1973 erstmals vorgestellt. Passend zum kantigen Design des Tanks wurden auch die Seitendeckel des Motorgehäuses neue gestaltet. Der Rundmotor wurde damit abgelöst. Da in den USA seit 74 die Linksschaltung vorgeschrieben wurde, rüstete Ducati die ab 75 produktierten 860 GT entsprechend aus. Damals kostet die GT 7.000 DM. Der Look der 860 GT wurde unter anderem auch von Volkswagen adoptiert.

Ducati 860 GT

Ducati 860 GT

Norton 850 Commando

Die Norton Commando nicht nur ein Sprinter, sondern auch ein fabelhaftes Tourenmotorrad. Im Drehzahlbereich zwischen 3.000 und 5.000/ min sind keine Motorvibrationen mehr zu spüren. Dazu kommen noch bequeme Federung und Stoßdämpfer für Vorder- und Hinterrad. Echter garantierter Fahrkomfort. Die Norton 850 Commando wurde von 1976 bis 1977 vertrieben und gewann den Motor Cycle News “Machine of the Year” fünf Jahre in Folge. Die Inspiration liegt im Jahr 1940. Damals wurde ein Zwillingsmodell produziert

Norton 850 Commando

Norton 850 Commando

Honda CL200

Die CB 200 und die CL 200 sind beides, leichte Zweizylinder-Motorräder von dem japanischen Hersteller Honda. Die CL 200 ist mit 13 kW Leistung gebaut und wurde Mitte der 70er Jahre produziert. Das Bike wurde nur ein Jahr produziert. Das Besondere an diesem Bike ist die Betätigung der vorderen Einscheibenbremse rein mechanisch, per Bowdenzug, dies bedeutet, ohne die normalerweise anzutreffende hydraulische Bremskraft-Übertragung. Die Produktion wurde nach einem Jahr eingestellt, da zu dem Zeitpunkt kleinere Bikes nicht gefragt waren.

Honda CL100

Honda CL100

Harley-Davidson XR750

Die XR750 von Harley Davidson hatte ihre Geburt 1970 und kam ins Leben durch die Flat Track Änderung des Motorradrennsportverband AMA. 1972 erlaubten Leichtmetallzylinder- und köpfe eine höhere Kompression und waren thermischen Problemen voraus. Mehr Power und Standfestigkeit waren das Resultat der harten Arbeit.Von 1972 bis 2008 gewann sie 29 von 37 AMA Grand National Championships. Dieser brachte der XR750 den Titel “Erfolgreichste Rennmaschine aller Zeiten”. Der berühmte Stundman Evel Knievel vollführte seine Stunts auf der XR750.

Harley Davidson XR750

Harley Davidson XR750

Ducati Supersport

Die Linienführung der Ducati Supersport zeichnet sich durch dynamische, optisch kompatke sowie leichte Formen aus. Das sportliche und gleichzeitig elegante Design integriert Elemente die typisch sportliche Version der Ducatis sind. Die Einarmschwinge, der skulpturale Tank, der kompakte seitliche Schalldämpfer. Alles in allem, eine neues frisches Design. Das Model wurde zwischen 1972 und 1981 produziert und war der Vorreiter für folgende Ducati Modelle. Beim Imola 200-Rennen wurde es von Paul Smart als auch Bruno Spaggiari gefahren.

Ducati Supersport

Ducati Supersport

1975 Honda GL1000 Gold Wing

Die Honda GL1000 Gold Wing zählt zu den schweren Reisemotorrädern und verfügt über einen wassergekühlten Vier- bzw Sechszylinder-Boxermotor und Kardanantrieb. Das erste Modell mit 1000 cm³ Hubraum kam im Herbst 74 auf den Markt und wurde auf der IFMA in Köln präsentiert. Die Gold Wing ist das Flagschiff von Honda. Sie bietet den höchsten Komfort, Sicherheit und Wetterschutz auf weiten Reisen. Die Maschine wurde über 640.000 Mal verkauft, überwiegend in den USA.

1975 Honda GL1000 Gold Wing

1975 Honda GL1000 Gold Wing

Yamaha TX750

Die Yamaha TX 750 ist ein Touren-Motorrad von Yamaha, welches zwischen 1972 und 1974 hergestellt wurde. Die Maschine verfügt über einen luftgekühlten Zweizylinder-Viertaktmotor. Bei der Internationalen Tokyo Motor Show wurde es das erste Mal dem Publikum vorgestellt und wurde perfekt angenommen. Die einfache Handhabung begeisterte die Motorradfans. Die Vorgängermodelle ernteten Kritik wegen unzuverlässigen Motoren, doch Yamaha behob auch dieses Problem.

Yamaha TX50

Yamaha TX750

Honda CB 750

Der Discovery Channel bewerte die Hondy CB 750 als das beste Motorrad aller Zeiten. Warum? Die Honda CB 750 ist das erste Großserien-Motorrad, welches über einen luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor verfügt. Dieser wurde jahrelang perfektioniert. Es wird oft gesagt, dass die Hondy CB 750 ein Original japanisches Motorrad ist und das Modell den Maßstab für zahlreiche andere Motorräder gelegt hätte. Die Maschine war weltweit ein großer Erfolg und wurde bis 1978, über 550.000 mal hergestellt.

Honda CB 750

Honda CB 750

Honda CL100

Die Honda CL100 war ein Viertakt-Einzylinder Motorrad aus dem Hause Honda. Die Maschine wurde von 1970 bis 1973 in den USA verkauft. Das CL steht für “Scambler” oder auch Dual Sport Version. Es war ein äußerst beliebtes Motorrad, da es durch den Preis als auch die Einfachheit bestach. Es war mit der selben Technologie ausgestattet, wie die anderen Honda-Modelle und hatte einen 99 cc Motor welcher bis zu 80 km/h erreichte.

Honda CL100

Honda CL100

Harley Davidson XLCR

Die Harley Davidson XLCR war ein Café-Rennmotorrad, welches zwischen 1977 und 1979 hergestellt wurde. Einige sagen, dass der Designer Willie G. Davidson es eigentlich für den Eigengebrauch designte und es nie wirklich gedacht war ein Massenprodukt zu werden. Das Renn-Design und die klassische Harley Davidson Qualität sprachen für sich und so wurde das Bike, zwischen 1977 und 1979, 20.000 mal verkauft. Ein echter Erfolg für den Designer und gut, dass er sich dazu entschloss ein Massenprodukt zu gestalten.

Harley Davidson XLCR

Harley Davidson XLCR

1973 BMW R90S

Die R 90S ist ein Motorrad von BMW mit einem Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor und galt als eines der schnellsten Modelle. Es war nicht nur schnell sondern ahatte auch sagenhafte 67 PS. Hans Muth designte die Maschine als “Aushängeschild” für den Boxermotor. Das Modell galt als eines der besten von Honda und das Bike erreichete 200 km/h. Die BMW R 90S beschleunigte in in nur 13,5 Sekunden auf 0,4 km. Sie galt als das Spitzenmodell der sogenannten “Sechs-Strich”-Baureihe und es wurden insgesamt 17.465 Maschinen gebaut.

1973 BMW R90S

1973 BMW R90S

1971 Yankee Z

Sie ist ein geländefähiges und geeignetes Meisterstück und der Designer nannte es “alles für jeden”. Die Yankee Z war fähig, schnelle Leistung in rauer Umgebung zu liefern und blieb dabei dennoch gut unter Kontrolle. Sie wurde in Schenectady, im Staate New York von der Yankee Motor Company produziert. Das Bike verfügte über eine luftgekühlten Zweitakt-Motorkonfiguation. Eduard Gir und Ossa Manufacturing designten und produzierten das Bike. Ossa Manufacturing hatte damals den Sitz in Barcelona, Spanien. Dennoch wurden auch einige Komponenten in den USA hergestellt und zusammengeführt.

1971 Yankee Z

1971 Yankee Z

1977 Kawasaki KZ1000

Die Kawasaki KZ1000, auch Z1000 genannt, ist ein Motorrad des japanischen Herstellers Kawasaki. 1976 begann die Herstellung für das Modelljahr 1977. Es galt als eines der am schnellsten produzierten Motorräder und hatte einen Reihen-Vierzylinder-Neuner mit 5-Gang-Getriebe. Sie hatte geschätzte 90 PS. Kawasaki war damals schon in der Produktion für ein besseres und leistungstärkeres Modell. Man sieht, die japanischen Motorradhersteller waren engagiert die Besten zu sein. Der Z1000A1 war ein verbessertes Modell, das den 1976er Kawasaki KZ900 ersetzte, der wiederum den 1972 in der Z-Serie eingeführten Z1 ersetzte.

1977 Kawasaki KZ1000

1977 Kawasaki KZ1000

1976 Moto Guzzi 850 Le Mans

Die Moto Guzzi 850 Le Mans wurde 1976 gebaut und verfügte über einen luftgekühlten Zweizylinder-Viertakt 844 cc Motor. Die Maschine erreichte bis zu 201,2 km/h. Bei der Show in Milan, 1975, beeindruckte Moto Guzzi das Publikum mit dem Nachfolger der V7 Sport, der 850 Le Mans. Das Bike verband Tradition und Moderne und hatte dennoch das klassische Guzzi-Design. Das Motorrad war perfekt für sportliche als auch casual Touren, dennoch fand man die 850 auch in Rennen. Die Bremsen reagierten blitzschnell und auch die anderen technischen Details überzeugten sogar die Kritiker.

1976 Moto Guzzi 850 Le Mans

1976 Moto Guzzi 850 Le Mans

1975 Laverda 750GT

Die Laverda 750 wurde vom damaligen italienischen Hersteller Laverda produziert und war bei der Markteinführung das Modell mit dem größten Hubraum und setzte damit einen Grundstein für das starke Image der Marke Laverda. Von 1986 bis 1976 wurde das Modell über 18.000 mal, in verschiedenen Baumustern, hergestellt. Darunter auch als Rennmodell Laverda 750 SFC. Den Namen 750GT verdankt die Maschine der Größe, sowie der Motorgröße, nämlich 750 cc. Das Modell sorgte für eine Revolution auf dem Motorrad-Markt.

1975 Laverda 750GT

1975 Laverda 750GT

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