Die verrückte Geschichte einer Frau, welche aussehen wollte wie eine Giraffe

Veröffentlicht auf 10/03/2020
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Schönheitsoperationen sind dank Stars wie Pamela Anderson und den Kardashians schon längst in unserem Alltag angekommen. Es gehört mittlerweile zur Normalität der westlichen Gesellschaft und doch halten wir Bräuche, wie die der Giraffenfrauen von Myanmar, für exotisch oder gar seltsam. Die Körpertransformation hat dort einen tiefen, kulturellen Hintergrund, doch auch Anthropologen sind sich nicht ganz sicher, warum die Padaung, ein Bergvolk im Südosten von Myanmar und Vietnam, ihren Hals mit Hilfe von Messing-Ringen verlängern. Für die US-Amerikanerin Sydney Smith waren diese Frauen und ihre Kultur ein Vorbild und auch sie wollte einen langen Hals haben, den längsten Hals im Westen.

Vorbilder

Es gibt zahlreiche Ethnien auf der ganzen Welt, in welchen die Ringe zur, vor allem weiblichen, Kultur gehören. Es gibt auch Völker, in welchen auch die Männer die Ringe um den Hals tragen. Tatsächlich wird bei den Ringen aber nicht der Hals gedehnt, wie viele immer annehmen, sondern das Schlüsselbein wird nach unten gedrückt. So wirkt es optisch nur so, als sei der Hals länger. Die Padaung-Frauen tragen schon seit ihrer Kindheit den schweren Halsschmuck.

Screenshot 2020 06 05 Nach 5 Jahren Der Verlängerung Ihres Halses Nimmt Giraffe Lady Endlich Ihre Ringe Ab Soolide

Vorbilder

Modifizierung

Schlanke, lange Hälse gelten in vielen Kulturen als schön und feminin. Die Hälse der Frauen von Padaung werden schon in den Kinderjahren, mit Halsringen, zu langen “Schwanenhälsen” modifiziert. Lange wusste man nichts über ihre Ethnie und ihre Kultur. In der britischen Kolonialzeit wurden die Padaung, fälschlicherweise, der Mon-Khmer Gruppe zugeordnet. Ihre Sprache ähnelt allerdings der, der Taungthu. Sie werden den tibetobimanischen Völkern zugerechnet und auch ihre Ahnen wanderten vermutlich über Südchina nach Myanmar ein.

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Modifizierung

Schamanen

Für viele Menschen erscheint diese Tradition als grausam, doch die Ringe schaden den Frauen nicht. Der Hals wird weder gezerrt noch gestreckt. Es wird lediglich das Schlüsselbein nach unten gedrückt. Den ersten Ring bekommen die Mädchen im Alter von fünf Jahren. Dieser ist etwa zehn Zentimeter hoch. Der Schamane befragt allerdings das Hühnerknochenorakel zuvor, um den geeigneten Tag für die Zeremonie zu finden. In der Zeremonie legen älte Frauen den Kindern die ersten Ringe, sowie auch Armreifen und Ringe unter den Knien an.

Überzeugung

Überzeugung

Schulterspirale

Das Metall der Spirale drückt auf das Schlüsselbein und damit die darunterliegenden Rippen zusammen. Wie man bereits vermuten kann, ist es wahrlich nicht ganz ungefährlich, doch die Padaung folgen dieser Tradition seit Jahrzehnten. Diese Tradition ist viel älter als die Piercing- und Tattookultur. Wenn das Mädchen 15 wird, bekommt sie unter die Halsspirale, die flachere und breitere Schulspirale angepasst. Darüber kommt dann eine bewegliche Spirale, welche beide Teile verbindet. Diese Prozedur kann einige Stunden andauern.

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Schulterspirale

Rekord

Die Padaung-Mädchen werden in diese Tradition hineingeboren und haben keine andere Wahl. Die 28-jährige Sidney hingegen schon. Sie entschloss sich aus freien Stücken die “Giraffenfrau” zu werden. Über fünf Jahre lang hat sie ihren Hals mit elf Kupferringen gedehnt. Die Ringe der Padaung-Frauen können bis zu zehn Kilo wiegen. Das ganze Gewicht ruht auf den Schultern. Oftmals kommen noch Ringen an Armen und Beinen dazu, welche bis zu zwanzig Kilo schwer sein können. Die Ringe schränken die Frauen sehr in ihren Bewegungen ein

Kulturell

Rekord

Giraffenfrau

Sidney wurde schon früher in der Schule aufgrund ihres langen Hals gehänselt. Als sie dann eines Tages die Fotos der Padaung-Frauen sah, fühlte sie sich ihnen verbunden. Ihre Tradition faszinierte Sidney und sie verschlang jeden Artikel über sie, den sie nur finden konnte. Sie entschloss sich zur “Giraffenfrau” zu werden und auch die Tatsache, dass durch die Prozedur die Halsmuskeln schwächer werden, schreckte sie nicht ab. Die Frauen drehen, aufgrund der Ringe, den ganzen Oberkörper, anstatt nur den Hals. Auch ihre Stimme verändert sich und wird zu einem dumpfen Brummen.

Lebenslanges Ziel

Giraffenfrau

Kleiderbügel

Schon als Kind war sie von den langhalsigen Frauen beeindruckt, die sie in National Geographic sah. Sie bastelte sich als kleines Mädchen selbst Halsringe aus Kleiderbügeln und wickelte sich diese nachts um den Hals. Sie hoffte, dass sich ihr Hals dadurch verlängern würde. Ihre Eltern lachten sie auch und bequem waren die Kleiderbügel auch nicht. Auch die Padaung-Frauen haben es nicht bequem, denn sie legen ihren Kopf auf einen Schemel beim Schlafen, richtig liegen können sie nicht. Wer Arm- und Beinringe trägt, kann sich außerdem nur langsam bewegen.

Motivation

Kleiderbügel

Langer Hals

Mit Anfang zwanzig fasste Sidney den Entschluss ihren Traum zu verwirklichen. Noch immer hatte sie die Faszination für die Padaung-Frauen und ihre Tradition. Die ersten Ringe störten Sidney überhaupt nicht und sie konnte sich nicht vorstellen, dass dies ihre Gesundheit beeinflussen könnte. Auch trinken war kein Problem. Sie benötigte keine Strohhalm, sondern musste nur das Glas ein wenig mehr kippen. Im Gesamten fühlte sich Sidney sehr wohl mit ihrer Entscheidung ihrem exotischen Schmuck um den Hals.

Experimentieren

Langer Hals

Kayan Stamm

Sidney war damals bereits erwachsen, Padaung-Mädchen bekommen ihre ersten Ringe schon im Kindesalter angelegt. Da ihr Körper noch im Wachstum ist, lässt er sich leichter deformieren. Die Kayan, eine andere Bezeichnung für die Padaung, leben auf Borneo, in Langhäusern und leben vom trockenen Reisanbau. Durch Brandrodung gewinnen sie die Ackerfläche aus dem Dschungel. Sidneys Kindheit war das komplette Gegenteil. Sie wuchs wohlbehütet in den USA auf und dennoch fühlte sie sich mit den Padaung verbunden.

Anhang

Kayan Stamm

Langsam und stetig

Für Sidney fühlten sich die Ringe eher wie eine Umarmung an und nicht wie Schmerz, obwohl sie auf den Nacken und die Schultern Druck ausübten. Die ersten Ringe legte sie 2011 an. Sie war kein Mitglied der Kayan und hatte daher nicht die Möglichkeit schon als Kind diese Erfahrung zu machen. Es war schwieriger als Erwachsener Mensch sich an die Ringe zu gewöhnen, doch für Sidney war es schon immer eine Faszination und für sie fühlte es sich angenehm an.

Langsam Und Stetig

Langsam und stetig

Der Anfang

Sidney wusste, dass sie sich Zeit lassen musste zwischen der Erweiterung der Ringe. Sie war nicht mehr im Wachstum und konnte deswegen nur alle paar Monate einen Ring hinzufügen. Sie hatte zum Schluss 16 Ringe um den Hals. Sie genoss das Gefühl und den Druck, den die Ringe auf den Körper, besonders den Nacken und die Schultern, ausübten. Es fühlte sich für sie an wie eine Umarmung an schlechten Tagen. Schon seit 2011 trägt sie die Ringe.

Der Anfang

Der Anfang

An die Ringe gewöhnen

Sidney liebte ihren Schmuck, doch war nicht von Anfang an so selbstbewusst. Als sie noch in Maryland lebte versteckte sie den Schmuck unter dicken Rollkragenpullis. Außerdem arbeitete sie in der Küche eines Restaurants, sie vermied zu viel Kontakt mit Menschen. Sie liebte die Ringe und doch hatte sie Angst vor der Reaktion ihrer Mitmenschen. Im Gegensatz zu den Padaung-Fragen trug Sidney allerdings keinen Schulterring, damit wäre das verstecken noch schwieriger gefallen.

An Die Ringe Gewöhnen

An die Ringe gewöhnen

Hilfsbereiter Freund

Ein Freund von Sidney hat das Ringekonstrukt für sie angefertigt. Er hatte ihr die Ringe direkt um den Hals gelötet, doch im Falle eines medizinischen Notfalls, war eine Schraube angebracht, mit welcher die Ringe schnell auseinandergenommen werden konnten. Zum Glück musste Sidney nie von der Schraube Gebrauch machen. Sidney trug ihren Schmuck Tag und Nacht und damit begann auch ihre Gesundheit zu leiden. Die Ringe wogen drei Kilo und belasteten ihre Schultern und ihr Schlüsselbein.

Schüchternes Mädchen

Hilfsbereiter Freund

Mahnmal

Der Prozess selbst, die Ringe anzulegen, war unkompliziert und unproblematisch. Sidney trug lediglich eine kleine Verbrennung, vom Löten, davon. Damals liebte sie ihre Ringe, rückblickend allerdings bereut sie ihre Modifizierungssucht. Sie nahm den Schmuck auf Anraten ihres Arztes ab und hat bis heute noch Male, die sie überschminken muss. Außerdem tut ihr Hals häufig weg und es wird eine Weile dauern, bis ihre geschwächte Halsstruktur wieder kräftig ist. Dennoch will sie ihre Zeit als Giraffenfrau nicht missen. Den Halsschmuck bewahrt sie in einer Vitrine auf – als Erinnerung.

Mahnmal

Mahnmal

Risiken

Sidney wurde durch ihre Modifizierung berühmt. Die Medien liebten ihre Geschichte und fanden es außergewöhnlich, dass eine Amerikanerin die Tradition einer ihr fremden Ethnie fortführt. Es fing damit an, dass Sydney von Natur aus einen langen Hals hatte und die Kinder sie dafür hänselten. Sie machte sich selbst Jahre später zur “Giraffenfrau” und war stolz auf ihren langen Hals und ihren ungewöhnlichen Halsschmuck. Fünf Jahre lang trug sie diesen, bis sie gesundheitliche Probleme bekam.

Risiken

Risiken

Eine weltweite Sensation

Mit der Hilfe von IncredibleFeatures.com konnte sie die volle Transformation zur Giraffenfrau erleben. Die Leute waren so sehr von ihr begeistert, dass sie sogar ein Comic über Sydney machten. Damit war sie offiziell die Giraffenfrau in der Öffentlichkeit. Ihren Schmuck hat sie niemals weggeworfen, sondern bewahrt ihn sorgsam in einer Vitrine auf. Zu besonderen Anlässen legt sie die Ringe hin und wieder an, aber nur für wenige Stunden oder für ein Fotoshooting. Ihr langer Hals brachte ihr wahre Berühmtheit.

Eine Weltweite Sensation

Eine weltweite Sensation

Erste Schritte

Dieses Bild entstand ganz am Anfang ihrer Karriere als Giraffenfrau. Da ihr Hals von Natur aus bereits lang war, passten die zehn Ringe ohne Schwierigkeiten. Monate später fügte sie weitere Ringe hinzu und kam ihrem Traum so näher. Schon immer wollte sie einen Hals wie die Padaung-Frauen aus Myanmar haben. Es schreckte sie auch nicht ab, dass ihre Bewegungen dadurch eingeschränkt waren. Ihr Schmuck bestand anfangs noch aus Kupferrohr, wurde aber später verbessert.

In Den Medien

Erste Schritte

Schwergewicht

Ihr ungewöhnlicher Schmuck brachte ihr schnell Aufmerksamkeit und damit auch Jobs als Model, doch am Ende musste sie die Ringe entfernen lassen. Drei Kilo Kupfer ruhten am Ende auf ihren Schultern und ihre Gesundheit litt unter ihrem Schönheitsideal. Es war nicht nur das Gewicht, sondern auch der psychische Druck. Trotz all der Aufmerksamkeit die sie bekam, wurde sie immer introvertierter und auch einsamer. Die Amerikaner fanden sie merkwürdig und sie fühlte sich am Ende wie die Padaung, die in Dörfern als Touristenattraktion verkauft werden.

Comicfigur

Schwergewicht

Schmerzen

Für Sydney war nicht nur die Ästhetik wichtig, sondern auch der Schmerz, welcher ihr das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe gab. Für andere Menschen wäre dies wahrscheinlich Folter, doch für Sydney war es so etwas wie eine Sucht. Ihr Vorbild waren die Padaung-Frauen, welche ihr Leben lang dieses Gewicht auf ihren Schultern tragen und dazu noch hart arbeiten.Sydney musste einsehen, dass ihre körperliche Gesundheit wichtiger war als ihre gewünschte Optik.

 

Schmerzen

Schmerzen

Expertenmeinung

Ihr Orthopäde Dr. Jonathan Nissanoff eröffnete ihr, was sie bereits befürchtet hatte. Der Schmuck war viel zu schwer für sie und könnte auf Dauer ihre Nerven im Nacken schädigen. Auch war es Irrglaube, dass sie durch die Ringe dauerhaft ihren Hals verlängern würde. Sie war bereits ausgewachsen, es würde sich lediglich ihre Haut dehnen. Nach dem Entfernen musste sich ihr Hals erst einmal erholen. Sie hatte noch lange danach Blutergüsse und auch ihre Muskulatur war geschwächt.

Zu Schwer

Expertenmeinung

Besonderes Model

Sie zögerte anfangs, denn sie war äußerst erfolgreich als Model. Sie war gerade dabei den zwölften Ring anlegen zu lassen, als sie die Bedenken der Ärzte hörte. Als sie vom Orthopäden erfuhr, dass sich ihr Hals ohnehin nicht verlängern würde, beschloss sie die Ringe abzulegen. Es machte keinen Sinn ihre Gesundheit dauerhaft zu schädigen. Sie ist heute sehr froh darüber noch rechtzeitig den Absprung geschafft zu haben und ihren Nacken nicht dauerhaft geschädigt zu haben.

Es Ist Es Nicht Wert

Besoderes Model

 

Ärztlicher Rat

Wie so viele andere Frauen auf der Welt hat auch Sydney für ihren Traum von Schönheit, das Risiko in Kauf genommen ihre Gesundheit zu riskieren. Heute geht es ihr wieder gut, doch damals litt sie an starken Nackenschmerzen und verlor einen Großteil ihrer Muskulatur. Bis heute hat sie allerdings noch Abdrücke auf ihrem Hals, welche sie täglich überschminken muss. Manchmal trauert sie ihren Ringen hinterher, aber sie würde sie nicht noch einmal auf Dauer anlegen.

Medizinische Probleme

Ärztlicher Rat

Isolation

Es war nicht nur das körperliche Risiko, welches sie zu ihrem Entschluss brachte. Sie fühlte sich außerdem noch sehr einsam und isoliert. So frei und offen die USA in vielerlei Dingen sein mögen, es ist nicht leicht wenn man sich körperlich vom Mainstream absetzt. Trotz ihres Model-Erfolgs, fühlte sie sich gleichzeitig wie in Ketten gelegt. Es war ein paradox und keiner sah, dass sie eigentlich unter den Ringen litt. Sie wurde als Giraffenhalsfrau bekannt und den Titel kann ihr wohl keiner mehr nehmen.

Nicht Aufgeben

Isolation

Sucht nach Schmerz

Es ist schon seltsam wie weit manche Menschen gehen um ihr perfektes Äußeres zu erreichen. Die Ringe waren durchaus schön anzusehen, doch Sydney zahlte auch dafür den Preis und konnte sich nicht richtig bewegen und auch schlafen in einer normalen Position war nicht mehr möglich. Bei Sydney kamen viele Faktoren zusammen. Es war auch ihre Sucht nach Schmerz. Hinzu kam noch, dass die Giraffe ihr absolutes Lieblingstier war. Sie fühlte sich schon lange mit diesen Tieren verbunden.

Gesundheit Zuerst

Sucht nach Schmerz

Im Playboy

Sicherlich hatte Sydney nie damit gerechnet, dass ihre Liebe zu Giraffen und Faszination für die Padaung sie in den Playboy bringen würde. Je mehr die Öffentlichkeit auf sie aufmerksam wurde, desto mehr Jobangebote bekam sie. Sie trat sogar in einer Zirkusshow auf und ließ sich für den Playboy fotografieren. Sydney verwirklichte ihr Schöheitsideal, so wie viele andere Menschen mit Schönheitsoperationen dies tun. Egal aus welchem Grund jemand sich unters Messer legt, man sollte nicht über die Person urteilen, bevor man nicht die wahren Beweggründe kennt.

Sie Beherrschten Ihr Leben

Im Playboy

Schönheit um jeden Preis

Sydney merkte früh, dass es nicht um sie als Person ging sondern um ihre Erscheinung und den Halsschmuck. Sie lernte auf die harte Tour wie die Welt funktioniert. Sie realisiert noch rechtzeitig, dass sie nicht bereit war ihre Gesundheit für die Aufmerksamkeit zu opfern. Sie hat sich freiwillig dazu entschieden anders als der Rest auszusehen und damit hat sie auch ein Zeichen für Diversität und Toleranz gesetzt, auch wenn sie letzteres nicht immer erfahren hatte.

Ihr Leben Hat Sich Verändert

Schönheit um jeden Preis

Freiheit

Im Jahr 2016 entschloss sie sich dazu den schweren Halsschmuck abzulegen. Ganze drei Kilo fielen ihr damit auch, im wahrsten Sinne des Wortes, von den Schultern. Damit auch gleichzeitig viel psychischer Druck. Die Entfernung der Reifen war schmerzhafter für sie als sie anfangs vermutete. Es dauerte eine Weile bis sie ihre Halsmuskulatur wieder aufgebaut hatte. Ihre Reifen sind heute nur noch eine Erinnerung an ihre Zeit als Giraffenfrau. Sie bewahrt das Schmuckstück in einer Vitrine auf.

Alles über Die Ringe

Freiheit

Geheilt

Es ist nicht klar was es war, die Entlastung ihres Körpers von drei Kilos oder auch die Freiheit sich wieder unbeschwert bewegen zu können, doch Sydney fühlte sich geheilt. Physiotherapeuten und Chiropraktiker halfen Sydney dabei ihre Muskulatur wieder aufzubauen. Und auch ohne die Ringe lernte sie die Liebe ihres Lebens kennen. Heute ist Sydney verheiratet und hat sogar ein Kind mit ihrem Mann. Das Kind kann sich also schon auf aufregende Geschichter seiner Mutter freuen.

Geheilt

Geheilt

Rekord

Sie hatte sogar angestrebt einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde zu bekommen. Sie wollte den längsten Hals in der westlichen Welt haben, doch die Natur machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Als Erwachsene waren ihre Knochen bereits ausgewachsen und somit nicht mehr möglich zu modifizieren. Die Padaung-Frauen fangen diese Tradition schon sehr früh an und modifizieren damit ihren Körper mit Beginn vom fünften Lebensjahr. Auch ohne die Ringe bleibt Sydney die Giraffenfrau. Dem Medienrummel sei Dank.

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Rekord

Folgeschäden

Sydney bereut ihre Zeit mit den Ringen überhaupt nicht. Auch die Tatsache, dass ihr Gesundheit darunter litt, nimmt ihr nicht die Freude und den Stolz den Sydney spürt wenn sie an ihre Zeit mit den Ringen zurückdenkt. Sie ist heute zufrieden mit ihrem Aussehen und mit ihrem natürlich langen Hals. Ihre Erfahrung als Giraffenfrau brachte ihr auch neues Selbstbewusstsein. Sie traf ihre große Liebe, heiratete und wurde Mutter. Heute dreht sich ihr Leben um ihre Familie und nicht mehr um asiatisch-exotische Schönheitsideale.

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Folgeschäden

Sucht

Heute realisiert sie, dass es die Sucht nach Schmerz war, welche sie antrieb noch weitere Ringe anzulegen. Als ihr die Ringe abgenommen wurden nach fünf Jahren, konnte ihr Hals kaum das Gewicht ihres Kopfes tragen. Zum Glück erholte sich ihr Körper mehr oder weniger, doch noch immer braucht sie die Hilfe von Physiotherapeuten und Chiropraktikern um schmerzfrei zu leben. Sydney ist froh darüber, wie alles gekommen ist, doch missen möchte sie ihre Zeit nicht als Giraffenfrau.

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Sucht

Erholung

Sydney kann von Glück reden, dass ihr Halsschmuck keine bleibenden Schäden verursacht hat. Sogar die Ärzte waren überrascht, dass ihre Muskulatur sich so schnell erholt hatte. Der Halsschmuck heißt “Brom” und wird Mädchen ab dem fünften Lebensjahr angelegt. Wie bei vielen anderen Bräuchen ist auch hier nicht ganz klar, was der Ursprung ist. Einige sagen der Panzer dient als Schutz vor Tigerbissen. Andere sagen, dass der Panzer ein Ehering-Ersatz ist und der Frau bei Ehebruch der Panzer abgenommen wird und sie zum Tod durch Genickbruch verurteilt wird.

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Erholung

Drastische Maßnahmen

Nicht alle Menschen mit Körpermodifizierung können ihre Entscheidungen wieder rückgängig machen. Heutzutage reichen oft Tattoos, Piercings oder verrückte Haarfarben nicht mehr aus um aus der Masse herauszustechen. Viele Menschen eifern ihren Idolen nach, teilweise so weit bis es physisch Schmerzen verursacht. Mittlerweile haben Körpermodifizierungen an Variation zugenommen. Das Tätowieren des Augapfels, spalten von Zungen und das Einsetzen von Implantaten ist fast schon in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Dennoch sollte man sich vor Augen halten, dass manche Trends nicht mehr umkehrbar sind.

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Drastische Maßnahmen

Menschlicher Hulk

Romario Dos Santos Alves war nicht nur süchtig nach Muskeln und Bodybuilding, sondern hatte auch ein ungewöhnliches Vorbild. Er wollte aussehen wie die Comic-Figur “Hulk”. Wie man sich denken kann, ist dies ohne “Hilfsmittel” nicht machbar also griff der Brasilianer zu wirklich fragwürdigen Mitteln. Er spritzte sich einen gefährlichen Cocktail aus Öl, Schmerzmitteln und Alkohol in den Bizeps. Das sieht nicht nur skurril aus, sondern riskiert auch seine Gesundheit langfristig.

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Menschlicher Hulk

Comic Vorbild

Es ist alles andere als schlau sich synthetische Mittel in die Muskeln zu spritzen, schon gar nicht ohne medizinischen Hintergrund. Diese Leichtsinnigkeit hätte Romario Dos Santos Alves fast das Leben gekostet. Auch seine seelische Gesundheit litt unter seiner selbstgemachten “Schönheitsoperation”. Um den bizarr aussehenden Körper wieder zu normalisieren, mussten Ärzte die Synthol Steine aus seinen Armen operieren. Fast hätte man ihm sogar die Arme amputieren müsse. Fast hätte er sich deswegen das Leben genommen. Glücklicherweise geht es ihm heute besser und er ist ein verheirateter Familienvater.

Romario Dos Santos Alves

Comic Vorbild

 

Octomom

Nadya Denise Doud-Suleman kennen die meisten vermutlich unter dem Namen “Octomom”. Diesen Spitznamen bekam sie als sie 2009 Achtlinge zur Welt brachte und damit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog. Die ganze Aufmerksamkeit und brachte Nadya auf die Idee, sich die Nase korrigieren zu lassen. Außerdem ließ sie sich Kollagen in die Wangen spritzen. Sie hatte von Natur aus schon Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Angelina Jolie und Journalisten vermuteten, dass sie mit den Operationen ihr noch ähnlicher sehen wollte.

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Octomom

Aufmerksamkeit

Nadya wehrte sich vehement gegen die Aussage, sie wollte aussehen wie Angelina Jolie. Die Geburt ihrer Achtlinge brachte Nadya bereits viel Aufmerksamkeit und sie wurde zu zahlreichen TV-Shows eingeladen. Sie brauchte nicht zwingend eine Schönheits-OP um berühmt zu werden. Dennoch beauftragte sie nach der Geburt ihrer Kinder eine PR-Firma um sich beraten zu lassen. Dies lässt durchaus vermuten, dass Nadya doch nicht abgeneigt war von ein wenig mehr Aufmerksamkeit durch Schönheitsoperationen.

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Aufmerksamkeit

Barbie Boy

Justin Jedlica wollte schon mit 17 seine Nase korrigieren lassen, doch seine Eltern erlaubten es ihm nicht. So musste er also warten bis zur Volljährigkeit und nur vier Tage nach seinem 18. Geburtstag ließ er sich die Nase korrigieren. Dies sollte der erste Eingriff von vielen werden. Justin Jedlica hat bis heute fast eine viertelmillion Dollar für Schönheitsoperationen ausgegeben. All das um seinem Vorbild, Ken, ähnlich zu sehen. Dass Ken allerdings eine Puppe ist und nichts mit menschlicher Anatomie gemeinsam hat störte ihn nie.

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Barbie Boy

Ken

Wadenimplantate, Brustimplantate, Nasenkorrekturen, Gluteoplastiken, Oberschenkelimplantate, Lippenvergrößerungen, Bizepsimplantate, Wangenvergrößerungen, Brauenrasuren, Brauenlifting und Schulterimplantate. Das ist nur ein kleiner Auszug aus seiner Liste kosmetischer Korrekturen. Ganze 190 Mal ließ er sich unters Messer legen. Es geht ihm nicht darum als Model oder Schauspieler berühmt zu werden. Er war nur schon immer von Barbies Partner, Ken, fasziniert. Er führt mit seinem Mann ein Geschäft in Chicago und das Einkommen reicht scheinbar gut aus um seine Operationen finanzieren zu können.

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Ken

Michael Jackson Double

Schon seltsam. Michael Jackson war nahezu verrückt nach Schönheitsoperationen und gestaltete so auch die Pop-Figur die er wurde. Es dauerte nicht lange, da tauchte Mikki Jay auf. Die Britin liebt ihn und imitiert ihr Vorbild nicht nur optisch, sondern auch in seinen Performances. Ihre Fanliebe reicht so weit, dass sie Tausende von Dollar für Schönheitsoperationen ausgab um Kinn- und Wangenimplantate einsetzen zu lassen sowie auch eine Nasenkorrektur. Ihre Stimme und auch ihr Talent sind allerdings echt.

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Michael Jackson Double

Mikki Jay

Mikki Jay schaffte es mit ihrer Fanliebe berühmt zu werden. Das Magazin “The Stage” schrieb über sie “Mikky Jay ist so außergewöhnlich wie Michael Jackson. Sie sieht nicht nur aus und klingt wie er, sondern hat auch die körperliche Beweglichkeit, um seine schwierigen Tanzroutinen auszuführen.“ Schon 1992 begann sie als Imitatorin durch die USA zu touren und wurde so berühmt, dass Michael Jackson selbst sie sogar mit sich auftreten ließ. Die Operationen haben sich für sie definitiv gelohnt.

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Mikki Jay

Ungewöhnlicher Traumjob

Es gibt zahlreiche Britney Spears Fans. Crystal U. ist eine von ihnen. Die schüchterene 24-jährige erhoffte sich, mit einer anderen Optik mehr Selbstvertrauen zu bekommen. Ihr unglaublicher Berufswunsch war es Edel-Stripperin zu werden. Diesen konnte sie aber als die Crystal, die sie war, nicht ausüben. Also beschloss sie, ihrem Idol nachzueifern und investierte 25.000 Dollar für Nasenjobs, Fetttransplantationen, Lippeninjektionen und Brustimplantate. Es ist nicht klar ob sie ihren Traumjob letzten Endes bekam, doch es lässt sich hoffen, dass sie ihre Entscheidungen nicht bereut.

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Ungewöhnlicher Traumjob

Kim wer?

Claire Leeson wurde schon in der Schule gemobbt. So extrem, dass sie sich versuchte das Leben zu nehmen. Sie fand Trost in der Show “Keeping Up With The Kardashians” und träumte sich in die Welt der Promi-Familie. Ihre Freunde sagten ihr immer wieder, dass sie Ähnlichkeit mit Kim Kardashian hätte. 2007 dann begann Claire auch ihre Haare und ihr Make-Up zu tragen wie das berühmte It-Girl. Auch ließ sie sich später dann die Brüste vergrößeren, sowie weitere Eingriffe. Die Operationen kosteten sie 30.000 Dollar.

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Kim Wer?

Reue

Die Operationen kosteten viel Geld und so brauchte sie mehr Jobs um diese finanzieren zu können. Es dauerte nicht lange und Claire machte die Bekanntschaft mit Schuldeneintreibern. Mittlerweile ist Claire der Meinung, dass ihre Sucht wie Kim Kardashian auszusehen ihr Leben ruiniert hat. Heute bereit sie ihre Entscheidungen und Operationen und würde diese am liebsten rückgängig machen. Ihr Ziel war es glücklich zu werden, doch das Gegenteil traf letzten Endes ein.

Claire Leeson

Reue

Belieber

Tobias “Toby” Sheldon verehrte den damaligen Popstar Justin Bieber. Er war ein echter Belieber, wie sich die Bieber Fans selbst nennen. Er investierte 100.000 Dollar in Schönheitsoperationen um seinem Idol ähnlich zu sehen und war in zahlreichen Fernsehshows zu sehen. Seine Musik allerdings stieß auf taube Ohren und war weniger erfolgreich. Dies zerbrach ihn zum Schluss und mit nur 35 Jahren nahm er sich das Leben mit einem Medikamentencocktail. Ob es nur der Misserfolg oder auch Liebeskummer war weiß man nicht genau.

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Belieber

Ivanka Trump Double

Die meisten kennen Ivanka als Präsidententochter von Donald Trump. Das ehemalige Model und Unternehmerin ist heute Vizepräsidentin der Trump Organization. Tiffany Taylor ist das Gegenteil von Ivanka. Sie lebt ein ruhiges Leben in Texas, hat drei Kinder und ist Öl- und Gasberaterin. Ihr Selbstbewusstsein pushte sie mit zahlreichen Schönheitsoperationen, die sie optisch ihrem Schönheitsidol Ivanka Trump näher brachten. Bisher investierte sie unglaubliche 60.000 Dollar in Operationen und weitere sind noch geplant.

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Ivanka Trump Double

Einfach Gaga

Donna Marie Tregohat liebt ihr Idol Lady Gaga. Sie arbeitete zuvor bereits in der Musikindustrie mit Bands wie Boyzone zusamen. Sie war äußerst erfolgreich und hatte den Traum sich selbstständig zu machen. Donna Marie liebt Lady Gaga und beschloss für ihren Karrierewechsel tief in die Tasche zu greifen. 60.000 Dollar gab sie für all die plastischen Operationen aus, die dafür nötig waren. Für ihre Bühnenimitationen ihres Idols engagierte sie sich sogar Background-Tänzer. Heute ist Donna Marie die weltbeste Lady Gaga Imitatorin.

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Einfach Gaga

Zertifiziert

Auch Lady Gaga hat ihre Verehrer. Donna Marie ist eine von ihnen und sie durfte ihr Idol auch schon einmal persönlich kennenlernen. Sie sieht nicht nur wie ihr Idol aus sondern imitiert sie auch perfekt. Dafür hat sie den Titel “Best Lady Gaga Tribute on the Planet” bekommen. Nach diesem Titel folgten zahlreiche Auftritte in ganz Europa, darunter auch einem Tributkonzert. Donna Marie allerdings ist bodenständig geblieben. Vermutlich ist das ihr Geheimnis für ihren Erfolg.

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Zertifiziert

Nofretete

Zum Schluss noch eine weitere schräge Story. Nileen Namita´s Idol ist kein Popstar und auch kein It-Girl sondern eine der berühmtesten Königinnen der Geschichte. Ihre Faszination gilt der ägyptischen Königin Nofretete. Vor etwa zwanzig Jahren, hatte Nileen die Vision, dass sie in ihrem vorherigen Leben Nofretete war. Für ihre Reinkarnation investierte sie 200.000 Pfund in Schönheitsoperationen. Acht Nasenoperationen, drei Kinnimplantate, eine Augenbrauenstraffung, drei Facelifts, sechs Mini-Facelifts, zwei Lippenoperationen, fünf Augenoperationen und 20 kleinere Operationen später sieht sie heute ihrem Idol ähnlich, oder nicht?

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Nofretete

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